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kgl ostbahn rund 58px Personenverkehr Küstrin-Kietz - Kostrzyn
Probleme zum Fahrplan 2007

Anmerkung von www.ostbahn.eu:

Am Tage des Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Küstrin-Kietz, das den Zugverkehr zwischen Werbig und dem polnischen Kostrzyn steuert, verbreitet die MOZ nachstehende Meldung von ddp.
Es begann ein Tauziehen um den grenzüberschreitenden Personenverkehr, das schließlich doch in der Betriebsaufnahme der NEB zum Fahrplanwechsel am 10.12.2006 führte. Der Werdegang in Artikeln der regionalen Presse:

jkr

Zuglinie nach Polen vor dem Aus

Küstrin-Kietz (ddp) Im deutsch-polnischen Verhältnis drohen neue Verstimmungen. Für die Zugverbindung auf der alten Ostbahn von Berlin-Lichtenberg in die polnische Grenzstadt Kostrzyn (Küstrin) stehen die Signale bald auf Rot. Schon zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember könnten die Züge auf der einzigen im Stundentakt betriebenen Linie von Berlin nach Polen zwangsweise am deutschen Grenzbahnhof Küstrin-Kietz enden. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt die private Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) die bisher von der Deutschen Bahn betriebene Strecke.

"Das Warschauer Eisenbahntransportamt UTK erteilte uns bis heute keine Genehmigung, mit unseren Fahrzeugen nach Kostrzyn zu verkehren", sagte der Geschäftsführer der NEB Betriebsgesellschaft mbH, Detlef Bröcker, der Nachrichtenagentur ddp. Die Behörde ist ähnlich wie das deutsche Eisenbahn-Bundesamt für die technischen und Betriebs-Genehmigungen in Polen zuständig. Momentan sei die Weiterführung der Linie über Küstrin-Kietz hinaus "rechtlich unsicher", sagte Bröcker. Trotz anderthalbjährigem Schriftwechsel mit dem Warschauer Amt gebe es keine Zulassung für den Betrieb der Triebwagen. Es sei lediglich mündlich mitgeteilt worden, dass die Genehmigung nicht erteilt werde, weil es keine Grundlage dafür gebe.

Die Warschauer Behörde verweist darauf, dass die einschlägigen deutsch-polnischen Verträge allein die polnische Staatsbahn PKP und die Deutsche Bahn anführen. Um die Verbindung nach Kostrzyn weiter betreiben zu können, sei der Abschluss einer neuen Vereinbarung zwischen beiden Ländern notwendig, um die NEB mit aufzunehmen, sagte ein UTK-Vertreter der westpolnischen Tageszeitung "Gazeta Lubuska". Zudem sehe es die deutsche Seite nach seiner Ansicht ja auch ungern, wenn polnische Züge auf deutschen Gleisen verkehren.

Der Vize-Marschall der Grenzwojewodschaft Lebuser Land, Edward Fedko, verwies in dem Blatt darauf, dass es ein Jahr gedauert habe, bis die Fahrt polnischer Schienenbusse zum deutschen Grenzbahnhof Forst genehmigt wurde. Heute gibt es nach Angaben eines PKP-Sprechers täglich je zwei Verbindungen von Zagan nach Forst und zurück.

Trotz allem ist für Bröcker "nicht nachvollziehbar", warum die NEB-Fahrzeuge nicht nach Polen fahren dürfen. Die Triebwagen seien technisch genauso ausgestattet wie die jetzigen DB-Züge. Zusätzlich werde die NEB polnischen Zugfunk an Bord haben. Es gehe nur um ein 2,5 Kilometer langes Teilstück von der Grenze zum Bahnhof Kostrzyn, sagte er. Über eine mögliche Verlängerung der Linie weiter nach Polen hinein sei noch gar nicht gesprochen worden, darüber könne man reden, "wenn die Zeit gekommen ist". Im Sommer hatte es gar schon eine Sonderfahrt mit dem neuen Triebwagen nach Kostrzyn gegeben, für die Polen damals eine Sondergenehmigung erteilt hatte.

Von einer Kappung der Linie wären nicht nur deutsche Tagesausflügler zum Grenzbasar betroffen. Vor allem Polen nutzen nach Bröckers Angaben die gut 80 Kilometer lange Direktverbindung nach Berlin. Für sie ist Kostrzyn, wo Züge unter anderem aus Gorzow (Landsberg) und Zielona Gora (Grünberg) ankommen, ein wichtiger Umsteigebahnhof auf dem Weg in die deutsche Hauptstadt. Deshalb habe sich die NEB jetzt an die Wojewodschaft Lebuser Land gewandt, damit die dortigen Partner politischen Druck in Warschau machen, sagte Bröcker. Zudem sei er im Gespräch mit den zuständigen deutschen und polnischen Ministerien und auch mit polnischen Bahnen.

"Was im Dezember wirklich passiert, steht in den Sternen", sagte Bröcker, dessen Gesellschaft den Zuschlag zum Betrieb des deutschen Teils der Strecke für acht Jahre erhalten hatte. "Unser Wunsch ist klar, wir wollen bis Kostrzyn fahren", fügte er hinzu. Dies wäre im Interesse der Länder Brandenburg und Berlin, die ausdrücklich wünschten, dass die Linie wie bisher bis Polen geführt wird. Alles andere wäre auch unwirtschaftlich, betonte er. Schließlich ist schwer vorstellbar, dass Reisende zu Fuß den kilometerlangen Weg von Kietz über die Grenze bis Kostrzyn gehen.


Samstag, 04. November 2006 (13:41)

Zu den Seiten der Märkischen Oderzeitung.

Lebensader der Region in Gefahr

Von Ulf Grieger

Küstrin-Kietz/Kostrzyn (MOZ)
Die Weigerung des Warschauer Eisenbahntransportamtes, der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) die Lizenz zu erteilen, ab 10. Dezember das Regionalbahnteilstück zwischen Küstrin-Kietz und Kostrzyn zu befahren, stößt in der Region auf großes Unverständnis. Kostrzyns Bürgermeister Andrzej Kunt fordert eine rasche Lösung des Problems.

Die mündliche Ankündigung des Warschauer Eisenbahntransportamtes, dass die Niederbarnimer Eisenbahn nicht wie geplant zum 10. Dezember den Linienverkehr auf der alten Ostbahnstrecke Berlin-Lichtenberg/Kostrzyn von der Bahn AG übernehmen kann, sorgt in Küstrin-Kietz wie in Kostrzyn für Unverständnis. Das Marschall- amt hatte am Freitag darüber informiert, dass ab 10. Dezember die Züge aus Berlin nur noch bis zum Bahnhof Küstrin-Kietz fahren. Die polnischen Pendler müssten sich auf einen drei Kilometer langen Fußmarsch zum alten Neustädter Bahnhof einstellen. Begründet wird dies mit der Ansicht, dass für einen Betreiberwechsel der Personenverkehrsstrecke ein neues deutsch-polnisches Abkommen nötig sei.

Im Vorfeld hatte die Niederbarnimer Eisenbahn Kostrzyns Bürgermeister Dr. Andrzej Kunt über die Problematik informiert und um Unterstützung gebeten. "Der Bürgermeister hat sich daraufhin sowohl an das Eisenbahnamt in Warschau, als auch an den Wojewoden und das Marschallamt in Gorzow gewandt", informierte Rathaus-Sprecherin Alexandra Pawelczak gestern. In den Schreiben, mit denen auch auf die Bitte der Niederbarnimer Eisenbahn reagiert worden ist, machte Kunt deutlich, wie wichtig die Verbindung zwischen Berlin und Kostrzyn für die polnischen Bürger ist, die in Deutschland arbeiten und lernen. Ebenso wichtig sei die Verbindung aber auch für diejenigen Deutschen, die in Polen Dienstleistungen annehmen wollen. Die täglich 17 Züge nach Berlin und zurück seien eine Lebensader für die Region, für die Kostrzyner die einzige Möglichkeit, in eine größere Stadt zu fahren. Nach Warschau fährt von dort lediglich ein Zug am Tag. Andererseits sei klar, dass die Niederbarnimer Eisenbahn eine Lizenz für die Strecke benötigt. Deshalb werden die polnischen Behörden aufgefordert, diese so schnell wie möglich einzurichten.

Mario Wukasch, Leiter der Bundespolizei-Inspektion Manschnow, kann sich überhaupt keine sachlichen Gründe vorstellen, warum der grenzüberschreitende Personenverkehr der Regionalbahnline 26 zum 10. Dezember eingestellt werden sollte. Bernd Korb, Bürgermeister von Küstrin-Kietz, kann die Entscheidung der polnischen Behörde ebenfalls nicht nachvollziehen: "Es ist doch traurig, wenn solche wichtigen Voraussetzungen nicht im Vorfeld geklärt werden", sagt er. Das sei um so unverständlicher, wenn man weiß, dass die Bahn die Oderbrücke gerade erst komplett saniert hat und die Sanierung der Warthebrücke bevorstehe. Dies alles sollte dazu dienen, die Zugverbindung sicherer und schneller zu machen. Bislang mussten die Züge dort auf zehn Stundenkilometer abbremsen. "Das moderne Stellwerk, der Um- und Rückbau des Küstrin-Kietzer Bahnhofs - diese Millioneninvestitionen sollen alle umsonst gewesen sein?", schüttelt der Bürgermeister den Kopf. Noch gut in Erinnerung sind die langwierigen Debatten zur Schließung der Bahnübergänge. Mit der Begründung, die Streckenqualität zu verbessern, sind die Übergänge zum Teil saniert worden, zum Teil bleiben sie für immer geschlossen, wie der an der Vorflutbrücke der Bahn. "Vielleicht hätten wir uns das alles sparen können. Wenn dort keine Züge mehr fahren, dann können die Übergänge offen bleiben", meint Korb.

Detlef Bröcker, Geschäftsführer der NEB, versichert, dass die Regionalbahn ab 10. Dezember auf alle Fälle bis Küstrin-Kietz fahren werden. Noch habe die NEB vom Eisenbahnamt auch keine schriftliche Antwort erhalten. Das Verkehrsministerium Brandenburgs werde der Sache nachgeben, erklärte dessen Sprecher Lothar Wiegand gestern.

Märkische Oderzeitung, Montag, 06. November 2006 (18:18)

Möglicherweise polnische Züge nach Küstrin-Kietz ab Fahrplanwechsel

Lok-Report (P. Wilhelm) Wie die polnische Tageszeitung Gazeta Lubuska in ihrer Ausgabe vom 13. November berichtet, scheint nach Intervention der Industrie- und Handelskammer West in Gorzów Wlkp. (Landsberg/Warthe) ein Kompromiss gefunden, um nach Fahrplanwechsel den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Ostbahn nicht unterbrechen zu müssen.

Polnische Züge sollen demnach zwischen Kostrzyn (Küstrin Neustadt Hbf) und Küstrin-Kietz pendeln, wo dann ein Umsteigen von und nach den Zügen der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) möglich ist. Dies soll aber lediglich eine Zwischenlösung sein, bis der NEB eine Zulassung für den kurzen polnischen Streckenabschnitt bis Kostrzyn erteilt wird.

Inzwischen hat der Fall auch das EU-Parlament beschäftigt. Der Abgeordnete Michael Cramer (Grüne) hat EU-Kommissar Jaques Barrot aufgefordert, den "deutsch-polnischen Schildbürgerstreich" zu beenden: "In eineinhalbjährigen Verhandlungen ist es nicht gelungen, eine private Eisenbahn über die deutsch-polnische Grenze fahren zu lassen. Die polnische Seite argumentiert, dass es zwischen Deutschland und Polen nur Verträge zwischen den Staatsbahnen der DB AG und der PKP gäbe.

Die Haltung Polens widerspricht dem Geist und auch den Buchstaben einer europäischen Verkehrspolitik mit einem Netz von Lissabon nach Tallinn, von London nach Athen und von Paris nach Warschau. Die Öffnung des Gesamtnetzes für alle Eisenbahngesellschaften in Europa ist - im Güterverkehr - ab dem 1.1.2007 tägliche Praxis.

Für den Personenverkehr ist die Öffnung ebenfalls unabdingbar. Ein vom Europäischen Parlament vorgesehenes Datum - 2012 - ist von den Staats- und Regierungschefs jedoch auf den St. Nimmerleinstag verschoben worden. Die Konsequenz ist jetzt zwischen dem deutschen Küstrin-Kietz und dem polnischen Kostrzyn zu beobachten. Dieses Beispiel zeigt auch, wie notwendig es ist, dass die Netze in staatlicher Hand bleiben und vom Betrieb getrennt werden müssen.

Ich fordere die Regierungen und deren Staatsbahnen aber auch EU-Kommissar Barrot und die ERA (Europäische Eisenbahnagentur) auf, den deutsch-polnischen Schildbürgerstreich zu beenden und auch für die private Eisenbahn NEB die Signale auf grün zu stellen."

Lok-Report 14.11.2006

13 Listopada 2006

Wróci połączenie

Po interwencji Zachodniej Izby Przemysłowo-Handlowej w Gorzowie od 10 grudnia przywrócone zostanie połączenie z Kostrzyna do Berlina.


- Jako samorząd gospodarczy interweniowaliśmy w Ministerstwie Infrastruktury i uzyskaliśmy kompromisowe rozwiązanie. Od 10 grudnia polskie pociągi jeździć będą z Kostrzyna przez granicę do Kietz, gdzie pasażerowie przesiądą się do niemieckich pociągów do Berlina - mówi prezes ZIPH Jerzy Korolewicz. W Kietz będzie też przesiadka dla pasażerów wracających z Berlina

Pisaliśmy już o głośnym na cały kraj absurdzie, do jakiego doszło ostatnio na polsko-niemieckiej granicy w Kostrzynie. Na podstawie umowy międzypaństwowej między Polską i Niemcami pociągi Deutsche Bahn jeździły z Berlina do Kostrzyna i odwrotnie. Ale Niemcy ogłosili niedawno przetarg na obsługę linii i wygrał go niemiecki prywatny przewoźnik NEB. Ponieważ jednak w umowie międzypaństwowej figurował DB, Ministerstwo Infrastruktury nie dało zgody pociągom nowej firmy na przekraczanie polskiej granicy. Niemieckie pociągi dojeżdżają teraz tylko do Kietz, skąd pasażerowie muszą na piechotę lub taksówką dotrzeć trzy kilometry na dworzec do Kostrzyna.

- Nowe rozwiązanie będzie tymczasowe, do wydania pozwolenia niemieckiemu przewoźnikowi na wjazd do Kostrzyna - dodaje Korolewicz.

Od 2008 r. ma obowiązywać unijna zasada wolnej przestrzeni kolejowej i wtedy niemieccy przewoźnicy będą mogli bez przeszkód wjeżdżać na polskie tory.


(sc)

Gazeta Lubuska 13.11.2006

Berlin-Kostrzyn

Sonderlösung für Bahnlinie in Sicht

Das drohende Aus für die grenzüberschreitende Bahnlinie von Berlin nach Kostrzyn (Küstrin) kann möglicherweise vorerst abgewendet werden. (22.11.2006, 12:00 Uhr)

Potsdam - Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski (SPD) sagte, derzeit liefen Gespräche für eine "kurzfristige Sonderlösung". Eine dauerhafte Genehmigung sei dagegen noch nicht in Sicht. Doch setzten sich die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund dafür ein.

Szymanski betonte, die polnische Eisenbahnbehörde UTK verhalte sich seit einem Wechsel an der Spitze "sehr zurückhaltend". Die deutsche Seite werbe intensiv für eine Genehmigung des Streckenbetriebs, habe aber am Ende keinen Einfluss auf die Entscheidung. Ob es zumindest eine Zwischenlösung geben werde, entscheide sich in den nächsten Tagen. Er werde darüber den Verkehrsausschuss im Landtag informieren, sagte der Minister.

Die Bahnstrecke Berlin-Kostrzyn soll ab 10. Dezember von der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) betrieben werden. Das Unternehmen löst damit die Deutsche Bahn ab. Doch bislang hat die NEB vom Warschauer Eisenbahntransportamt keine Betriebsgenehmigung erhalten. Damit besteht die Gefahr, dass die Linie in Küstrin-Kietz endet. Hintergrund ist, dass alle einschlägigen deutsch-polnischen Verträge nur die Deutsche Bahn und die polnische Staatsbahn PKP, nicht aber die NEB anführen. (tso/ddp)

 

30 listopada 2006

Urząad wreszcie myśsli jak pomóc pasażzerom

Pierwsi napisaliśsmy o tym, żze pasażzerowie pociąagów na trasie Berlin - Kostrzyn przymusowo bęedąa musieli wysiadaćc jużz w Kietzu. Mamy nowe informacje.

Pierwsi napisaliśsmy o tym, żze pasażzerowie pociąagów na trasie Berlin - Kostrzyn przymusowo bęedąa musieli wysiadaćc jużz w Kietzu. Mamy nowe informacje.
W Urzęedzie Transportu Kolejowego w Warszawie końncząa sięe rozmowy w tej sprawie. Od 10 grudnia zmienia sięe rozkłlad jazdy pociąagów i niemiecki przewoźznik, obsłlugująacy trasęe Berlin - Kostrzyn. Obecnie jest to DB, bęedzie NEB. I w tym jest całly problem. Urząad Transportu Kolejowego w Warszawie nie zgadza sięe, aby pociąagi tej firmy wjeżzdżzałly do Kostrzyna. - Zgodnie z umowami jakie podpisałly Polska i Niemcy granicęe mięedzy tymi krajami mogąa przejeżzdżzaćc jedynie PKP lub DB. O NEB-ie w umowach nie ma ani słlowa - mówi dyrektor Urzęedu Transportu Kolejowego Słlawomir Dyl.
Rocznie mięedzy Kietzem a Kostrzynem jeźzdzi okołlo 25 tys. osób. Jeśsli urząad nie zmieni stanowiska, od 10 grudnia pasażzerowie jadąacy na trasie Berlin-Kostrzyn bęedąa wysiadaćc w Kietzu i 3 km iśsćc pieszo na dworzec w Kostrzynie, aby dalej jechaćc kolejąa.
Ale byćc możze znajdzie sięe rozwiąazanie problemu. Wczoraj rzecznik prasowy PKP SA Michałl Wrzosek zapewniłl: - Nie chcemy, aby pasażzerowie byli narażzeni na kłlopoty. Dlatego od kilku dni rozmawiamy zarówno z DB i NEB. Rozmowy chyba zakońncząa sięe sukcesem.
Nieoficjalnie wiemy, żze rozważzane sąa trzy warianty:
1. do Kostrzyna bęedąa wjeżzdżzałly pociąagi NEB, ale podnajmowane przez DB
2. mięedzy Kietzem a Kostrzynem kursowałly bęedąa na zmianęe szynobusy DB i PKP lub NEB i PKP
3. z Kietzu do Kostrzyna i w drugąa stronęe pasażzerów dowioząa autobusy wynajęete przez PKP
- Decyzja zapadnie jeszcze w tym tygodniu - dodaje Wrzosek.

Gazeta Lubuska 30.11.2006

1 Grudnia 2006

Na razie na próbęe

Mamy dobrąa wiadomośsćc dla pasażzerów korzystająacych z niemieckich kolei na trasie Berlin-Kostrzyn.


Urząad Transportu Kolejowego w Warszawie zgodziłl sięe, by pociąag niemieckiego przewoźznika NEB rozpocząałl próbne jazdy mięedzy Kietzem a Kostrzynem. Jak jużz pisaliśsmy, od 10 grudnia połląaczenie mięedzy Berlinem a Kostrzynem mająa obsłlugiwaćc niemieckie koleje NEB, zamiast DB. Miesiąac temu dowiedzieliśsmy sięe, żze polski Urząad Transportu Kolejowego w Warszawie nie zgadza sięe na wjazd skłladów NEB do Polski. Gdyby zostałl przy swoim zdaniu, to pasażzerowie jadąacy z Berlina musieliby wysiadaćc w Kietz i pieszo iśsćc do Kostrzyna.
Jednak nieoficjalnie dowiedzieliśsmy sięe, żze 5 grudnia z udziałlem pracowników urzęedu, PKP oraz Centrum Naukowo-Technicznego Kolejnictwa mięedzy Kietzem a Kostrzynem odbęedąa sięe próbne jazdy pociąagów ze znakiem NEB. Jeśsli testy zakońncząa sięe powodzeniem - a tak pewnie bęedzie, bo skłlady typu ,,talent’’ należząa do najnowocześsniejszych w Europie - niemieccy kolejarze bęedąa mogli wjeżzdżzaćc do Kostrzyna.

Gazeta Lubuska 01.12.2006

Grünes Licht für Oderlandbahn!

Pressemitteilung der NEB - 07.12.2006

Berlin, 06.12.2006
- Premiere am 10. Dezember: Zwischen Berlin-Lichtenberg und dem polnischen Kostrzyn verkehrt ab dem 10. Dezember die Oderlandbahn der NEB Betriebsgesellschaft mbH. Aus diesem Anlass gibt es gleich zwei „große Bahnhöfe“: In Lichtenberg und in Strausberg lädt die NEB zu bunten Eröffnungsfeiern ein.
 
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember übernimmt die NEB die 82 Kilometer lange Linie, die bis dahin von der Deutschen Bahn AG befahren wurde. Der erste Zug startet in Berlin-Lichtenberg um 5.34 Uhr bzw. 5.00 Uhr aus Kostrzyn (5.08 Uhr ab Küstrin-Kietz).

Bisher liegt noch keine offizielle Genehmigung der polnischen Behörden für die Fahrt über die Grenze vor. Die NEB befindet sich jedoch mit Unterstützung der Verkehrsministerien von Bund und Land Brandenburg in intensiven Verhandlungen mit den polnischen Eisenbahnaufsicht.

Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Mit dem neuen Verkehrsvertrag haben wir eine echte Qualitätsverbesserung für die Fahrgäste erreicht: Mehr Servicepersonal in den Zügen, mehr subjektive Sicherheit durch Videoüberwachung, Barrierefreiheit durch Niederflureinstieg und behindertengerechtes WC sind nur einige Beispiele. Die NEB ist ein wichtiger und zuverlässiger Partner im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Gemeinsam arbeiten wir daran, den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten.“

Um 10.34 Uhr wird der symbolische Eröffnungszug der Oderlandbahn vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg auf die Reise geschickt. Die NEB feiert in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und den Fahrgästen bis 16:00 Uhr mit einem bunten Programm, so sorgen unter anderem eine Märchenerzählerin und ein Ballon- und Zauberkünstler für Unterhaltung. Der Weihnachtsmann schaut vorbei und verteilt Geschenke an die kleinen Gäste.

Auch die Strausberger feiern am 10. Dezember ab 10.50 Uhr auf dem Bahnhof der Oderlandbahn. Alle, die dann noch Lust auf weihnachtliche Genüsse haben, können mit der Strausberger Eisenbahn zum Strausberger Weihnachtsmarkt fahren, der am Sonntag seine Pforten geöffnet hat.

Wer bei den Premierenfahrten der Oderlandbahn dabei sein möchte, braucht nicht tief in die Tasche zu greifen: Tagestickets gibt es zum Sonderpreis von 5,00 Euro (Normaltarif), ermäßigt 3,50 Euro, erhältlich in der Oderlandbahn und im Kundenpavillon der Strausberger Eisenbahn. Zur Eröffnung erwarten die Fahrgäste nicht nur auf den Bahnsteigen, sondern auch in den Zügen einige Überraschungen. Die Sondertickets gelten am 10.12.2006 in der Oderlandbahn und in den Fahrzeugen der Strausberger Eisenbahn (Tram 89).

Die Verbindung Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn wird künftig unter der Bezeichnung NE 26 geführt (bisher RB 26) und im Stundentakt bedient. 14 Haltepunkte und Bahnhöfe werden mit werksneuen und behindertengerechten Triebwagen vom Typ „Talent“ bedient. Die Wagen sind vollklimatisiert und werden videoüberwacht. Tickets sind ohne Aufpreis im Zug erhältlich. Fahrpläne und Tarifinformationen erhalten Sie unter www.neb.de
 

Bahnstrecke seit gestern in privater Hand

Strausberg/Kostrzyn (dos/MOZ) Mit einem kleinen Empfang und zwei Sonderzügen nach Lichtenberg auf dem Strausberger Bahnhof ist gestern die Privatisierung der Eisenbahnlinie Berlin-Lichtenberg - Kostrzyn gefeiert worden. Zum Fahrplanwechsel übernahm die Niederbarnimer Eisenbahn AG von der Bahn AG die Linie. Bis zum Freitag hatten Grenzfahrer mit Sorge auf das gestrige Datum geschaut. Für die grenzüberschreitende Bahnlinie galt ein internationales Abkommen zwischen Bahn AG und polnischer Regierung, nicht aber zwischen dem neuen Betreiber der Linie und Polen. Mehr als 800 Pendler bangten um den grenzüberschreitenden Zugservice. Auf dem letzten Drücker hatten die Verhandlungen auf internationaler Ebene letztlich zum Erfolg geführt. Am Freitag erhielt die Niederbarnimer Eisenbahn AG aus Warschau die Genehmigung, auch in Polen fahren zu dürfen. Das wird seit gestern nun auch praktiziert.

Montag, 11. Dezember 2006 (08:01)

 

Pressemitteilung des Landes Brandenburg:

Freie Fahrt bis Kostrzyn – Platzeck begrüßt Einigung

Regierungssprecher Thomas Braune teilt mit:

11.12.2006 -
Ministerpräsident Matthias Platzeck ist erleichtert darüber, dass die durchgehende Bahnverbindung von Berlin nach Kostrzyn (Küstrin) erhalten bleibt. Er dankte am Samstag allen, die auf Bundes- und Landesebene über Wochen an einer Lösung gearbeitet haben.

Das letztlich positive Ergebnis zeigt nach Einschätzung des Ministerpräsidenten, dass sich die beharrlichen Bemühungen von Brandenburgs designiertem Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und seines Amtsvorgängers Frank Szymanski, aber auch die Kontakte der Europaabteilung der Staatskanzlei ausgezahlt haben. Die Lösung – die Niederbarnimer Eisenbahn erhielt gestern eine vorläufige Genehmigung - verdeutliche einmal mehr, wie wichtig gerade in schwierigen Zeiten gutnachbarschaftliche Beziehungen zwischen Brandenburg und Polen sind.

Trotz langwierigen Hin und Her und der Verunsicherung vieler Reisender im Grenzverkehr dankte Platzeck den Behörden in Deutschland und Polen. Sie hätten eingedenk komplizierter Rechtslage eine rechtzeitige Lösung geschaffen. Platzeck erwartet, dass die hier spürbare Kompromissbereitschaft Vorbild für die Lösung anderer strittiger Fragen ist. Platzeck: „Ich hoffe, dass die polnische Seite der Niederbarnimer Eisenbahn nun zügig eine dauerhafte Genehmigung erteilt, damit der Zugverkehr auf dieser für die grenzüberschreitenden Kontakte so wichtigen Verbindung dauerhaft gesichert bleibt.“
 

Privatbahn fährt bis Kostrzyn

Pünktlich zum Fahrplanwechsel sind Züge der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB) gestern erstmals von Berlin in die polnische Grenzstadt Küstrin (Kostrzyn) gefahren. Der Verkehr der Oderlandbahn habe problemlos begonnen, sagte Geschäftsführer Jan Bleis. "Sie wird sehr gut angenommen." Zu einem kleinen Fest trafen sich Fahrgäste aus Deutschland und Polen am Bahnhof Strausberg (Märkisch-Oderland), einer Station an der Strecke. Die Linie war bisher von der Deutschen Bahn bedient worden. Mit dem Fahrplanwechsel übernahm die Privatbahn die Trasse, erhielt jedoch erst am Freitag von polnischer Seite eine Betriebsgenehmigung für zunächst nur ein halbes Jahr. "Ich hoffe, dass die polnische Seite zügig eine dauerhafte Genehmigung erteilt, damit der Zugverkehr auf dieser für die grenzüberschreitenden Kontakte so wichtigen Verbindung dauerhaft gesichert bleibt", sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). DPA

taz Berlin lokal Nr. 8148 vom 11.12.2006, Seite 22
 

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